Übersicht
Was ist Skool und wie funktioniert es?
Skool ist eine All-in-One-Plattform, die Community, Online-Kurse und Gamification miteinander verbindet.
Sie wurde für Menschen entwickelt, die keine Lust auf technische Komplexität, aber den Wunsch nach echter Interaktion und Struktur haben.
Die Plattform besteht aus vier zentralen Modulen:
- Community-Feed: Ein Forum-Feed für Austausch, Fragen, Posts, Kommentare, Likes.
- Classroom: Bereich für strukturierte Lerninhalte, Lektionen und Videos.
- Kalender: Für Webinare, Gruppencalls, Live-Termine (inkl. automatischer Zeitzonenanpassung).
- Gamification: Mitglieder-Level durch Punkte, die z. B. Inhalte freischalten.
Skool funktioniert browserbasiert und ist zudem per App (iOS & Android) verfügbar.
Teilnehmer können jederzeit mobil oder am Desktop auf Inhalte zugreifen.
Jetzt Skool 14 Tage kostenlos testen!
Für wen eignet sich die Skool Community Plattform?
Skool ist ideal für:
- Coaches, Berater:innen und Trainer mit Online-Programmen
- Anbieter:innen von Gruppen-Programmen, Memberships oder Selbstlernkursen
- Alle, die ihre Community professioneller, aufgeräumter und aktiver gestalten wollen
- Menschen, die Facebook, Slack, Discord oder WhatsApp für Communitys als unpassend empfinden
- Creator, die zusätzlich zu YouTube, Podcast oder Blog einen interaktiven Hub aufbauen wollen
Wie du vielleicht gemerkt hast, lässt sich Skool nicht auf ein oder zwei Zielgruppen festlegen.
Das ist auch gut so.
Denn mit Skool kannst du Menschen zusammenbringen, die sich in einer einzigartigen, ablenkungs- und werbefreien Community austauschen wollen.
Und als Admin behältst du die volle Kontrolle über alle Inhalte, die gepostet werden.
Schauen wir uns jetzt mal die Skool-Plattform genauer an.
Danach wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit eine fundierte Entscheidung treffen können, ob dir die Plattform nützlich sein kann oder nicht.
Welche Funktionen bietet Skool?
Community-Bereich
- Teilnehmer posten Inhalte, kommentieren, liken und interagieren
- Ähnlich wie in einem Facebook-Forum, aber ohne Werbung oder Ablenkung
- Admins können Inhalte anpinnen und moderieren
- Beiträge lassen sich nachträglich bearbeiten, durchsuchen oder filtern
Classroom
- Hier legst du deine Kursinhalte an: Lektionen mit Video, Text, Downloads oder Links
- Fortschritt wird angezeigt: Mitglieder sehen, was erledigt ist
- Inhalte lassen sich an Level koppeln – z. B. Bonusmodul ab Level 3
- Ideal für Selbstlernkurse, Module oder Begleitmaterial zu Live-Programmen
Im Screenshot unten kannst du sehen, wie so eine Kurslektion aufgebaut ist.
Klickt man auf das grau Häkchen rechts über dem Video, dann gilt die Lektion als abgeschlossen und es erscheint ein grüner Haken in der linken Spalte hinter der entsprechenden Lektion.
So hat man einen besseren Überblick, welche Lektion schon angeschaut wurden und welche noch nicht.
Übrigens, in jede Lektion können auch externe Links zu PDF-Dateien o.ä. eingefügt werden.
Kalender
- Plane deine Gruppen-Calls, Zoom-Sessions oder Events direkt in Skool
- Alle Termine werden in der lokalen Zeitzone des Users angezeigt
- Du kannst Dateien, Links oder Infos pro Termin hinterlegen
- Teilnehmer können sich erinnern lassen und bekommen Benachrichtigungen
Neben Informationen zum Call, kannst du auch Dateien und einen Link (z.B. Zoom) hinterlegen, damit sich die Mitglieder einwählen können.
Gamification
- Mitglieder erhalten Punkte für Aktivität (Post, Like, Kommentar, Lektion abgeschlossen)
- Mit jedem Level können neue Inhalte freigeschaltet werden
- Optionales Leaderboard fördert gesunden Wettbewerb
- Das sorgt für mehr Engagement und Motivation
Für die Punktevergabe gibt es ein hierarchisches System (s. Screenshot).
Die Standardeinstellung umfasst 9 Levels, die nach eigenen Vorstellungen umbenannt werden können.
Allerdings kannst du die Präfixe „Level 1“, „Level 2“ und so weiter nicht entfernen.
Unten siehst du ein Beispiel, wie du die Level-Hierarchie nutzen kannst, um das Engagement in deiner Community zu steigern.
Das Leaderboard die aktivsten Mitglieder an und ihre erreichten Punkte im Zeitraum von 7 Tagen, 30 Tagen und All-time an.
Das soll vor allem ein Anreiz für Mitglieder schaffen, die sich noch in Level 1 & 2 befinden.
Mitgliederprofil
Jedes Skool-Mitglied hat ein eigenes Mitgliederprofil.
Die Profile liefern wertvolle Informationen, wie z. B.
- das Level des Mitglieds,
- das Beitrittsdatum,
- Herkunft,
- Online-Status
die Anzahl der Beiträge (Contributions), Follower und Followings.
Im Gegensatz zu anderen Community-Plattformen sind die Profildaten bei Skool interaktiv und enthalten klare CTAs
Das soll die Nutzer dazu ermutigen, anderen zu folgen und sich mit ihnen zu vernetzen.
Ähnlich wie beim Facebook Messenger bietet Skool eine „Online Now“-Funktion an.
So können Mitgliedern sofort sehen, welche anderen Mitglieder gerade online sind.
Des Weiteren gibt es eine sogenannte Activity Übersicht.
Darauf kannst du erkennen, wie aktiv ein Mitglied in den letzten 365 Tagen gewesen ist.
Je dunkelgrüner ein Kästchen ist, desto aktiver war das Mitglied an diesem Tag.
In den Activity-Index fließen folgende Messungen rein:
- „Gefällt mir“-Angaben
- geschriebene Beiträge
- Antworten auf Kommentare
- Abstimmungen
Diese Daten kannst du beispielsweise für die Entwicklung effektiver Marketingstrategien nutzen.
Online-Kurse
In Skool kannst Online-Kurse erstellen und veröffentlichen.
Wenn du das vor hast, dann wirst du Skool lieben!
Schauen wir uns einmal an, wie du einen Online-Kurs in Skool erstellen kannst.
Übrigens, Skool bezeichnet seine Kurse als Classroom.
Und das Kurs-Curriculum setzt sich zusammen aus sogenannten Sets und Modulen (s. Screenshot).
Sets und Module können nach belieben nach oben oder unten verschoben werden sowie dupliziert werden.
Zu jedem Modul kannst du Beschreibungen, Aktionspunkte (für proaktives Lernen), Lektionstranskripte (zum besseren Verständnis des Inhalts) und Diskussionen (ein Kommentarbereich für Gespräche) hinzufügen.
Was kostet Skool? (inkl. Preisvergleich)
Skool bietet neuerdings zwei Preispläne an – den Hobby-Plan und Pro-Plan:
Wieviel kostet der Hobby-Plan?
Der Hobby-Plan von Skool ist perfekt für Einsteiger und Solo-Coaches und kostet $9 pro Monat.
Du bekommst alle wesentlichen Features, die du für eine erfolgreiche Community brauchst:
- Unbegrenzte Mitglieder und Kurse – keine Beschränkungen beim Wachstum
- Video-Hosting – deine Kursinhalte werden professionell gehostet
- Community-Tools – alle Funktionen für eine lebendige Community
- Zahlungsabwicklung – direkte Monetarisierung möglich
- Transaktionsgebühr: 10% (inklusive Stripe-Gebühren)
Einschränkungen:
- Nur 1 Admin (du selbst)
- Keine eigene Domain möglich
- Keine Pro-Plugins verfügbar
- Keine automatische Affiliate-Zuordnung
- Deine Community läuft sichtbar neben anderen in der Skool-Oberfläche mit „Suggested Communities“
Der Hobby-Plan eignet sich ideal für Solo-Coaches, kleine Nischen-Communities oder als Einstieg in die Welt der Community-Plattformen.
Wieviel kostet der Pro-Plan?
Der Pro-Plan von Skool richtet sich an etablierte Coaches und Unternehmen, die professionell skalieren möchten und kostet $99 pro Monat.
Er enthält alle Features des Hobby-Plans plus:
- Unbegrenzte Admins – perfekt für Teams
- Deutlich geringere Transaktionsgebühr: nur 2,9%
- Eigene Domain – vollständiges Branding
- Pro-Plugins – erweiterte Funktionalitäten
- Affiliate Auto-Attribution – automatische Zuordnung von Affiliate-Partnern
- Keine vorgeschlagenen Communities – dafür tauchst du bei Hobby-Usern als Empfehlung auf
Welchen Skool Plan eigent sich für mich am Besten?
Die Entscheidung hängt hauptsächlich von deinem monatlichen Umsatz ab:
- Bis ca. 1.000 Euro Umsatz pro Monat: Der Hobby-Plan ist günstiger durch die niedrige Grundgebühr
- Ab rund 2.500 Euo Umsatz: Der Pro-Plan rechnet sich durch die geringeren Transaktionsgebühren
Hobby-Plan ($9): Alle wichtigen Funktionen für den Start, aber als Solo-Unternehmer mit 10% Transaktionsgebühren und ohne eigenes Branding.
Pro-Plan ($99): Das vollständige Professionalisierungs-Toolkit mit Team-Funktionen, eigenem Branding und deutlich günstigeren Gebühren bei höherem Umsatz.
Beide Pläne können hier für 14 Tage kostenlos getestet werden.
Wenn du noch mehr über die Preise von Skool erfahren willst, dann schaue dir diesen Blogbeitrag von mir an mit Rechenbeispiel.
Welche Vorteile und Nachteile hat Skool?
Vorteile
Im Folgenden gebe ich dir stichpunktartig einen Überblick über alle Vorteile von Skool, die ich in der Plattform sehe:
- Kein Tech-Wirrwarr: Skool ist minimalistisch, fokussiert, sofort einsetzbar
- Klare Oberfläche: Wenig Ablenkung für Teilnehmer
- Kombiniert Community + Kurslogik + Events
- Hohe Engagementrate durch Gamification
- Mobile App für unterwegs
- „Discover Communities“ für organisches Wachstum
Nachteile
Neben den zahlreichen Vorteilen will ich dir auch einige Nachteile nennen, die ich mir persönlich noch wünschen würde:
- Kein integriertes Video-Hosting (du brauchst z. B. YouTube, Loom oder Vimeo)
- Keine Funnels, Salespages oder Automationen enthalten
- Keine eigenen Domains: deine Community liegt auf skool.com
- Wenig Branding-Möglichkeiten
- Nur Kreditkartenzahlung möglich
Der letzte Punkt mit der Kreditkartenzahlung ist eigentlich nicht so schlimm.
Ich zahle viele Tools mit der Kreditkarte.
Wenn du aber eine kostenpflichtige Community aufbauen willst, dann können deine Mitglieder auch nur mit Kreditkarte zahlen.
Das ist natürlich nicht optimal.
Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: 04.01.2024) werden von Skool (noch) keine weiteren Zahlungsmittel angeboten.
Allerdings gibt es einen Workaround, wie du deinen Mitgliedern mehr als nur Kreditkartenzahlungen anbieten kannst. Mehr Infos dazu findest du hier.
Skool vs. Facebook-Gruppen vs. Kajabi – der Vergleich
Häufige Fragen zu Skool (FAQ)
Ist Skool kostenlos?
Nein. Es gibt einen kostenlosen 14-Tage-Test, danach kostet Skool entweder $9 oder $99 pro Monat.
Kann ich Skool mit meiner Website verbinden?
Ja, du kannst Skool z. B. mit systeme.io, WordPress, ThriveCart oder Digistore verknüpfen. So läuft der Verkauf extern, die Community auf Skool.
Gibt es eine App?
Ja, Skool ist per App auf iOS und Android verfügbar. Deine Mitglieder können auch unterwegs auf Inhalte zugreifen.
Kann ich Inhalte nach Level freischalten?
Ja. Du kannst z. B. ein Bonusmodul oder eine Q&A-Gruppe erst ab Level 3 zugänglich machen – das erhöht die Motivation zur aktiven Teilnahme.
Wie lade ich Mitglieder ein?
Du generierst einen Einladungslink und versendest ihn manuell oder per E-Mail-Automation. Die Freischaltung kann automatisch oder manuell erfolgen.
Fazit: Lohnt sich Skool 2025?
Wenn du eine Community aufbauen willst, die nicht im Social-Media-Chaos untergeht, ist Skool eine der besten Lösungen am Markt. Du brauchst keine komplizierten Tools kombinieren und alles Wichtige ist enthalten.
Besonders sinnvoll ist Skool für:
- Menschen, die mit Community und Online-Kursen Geld verdienen
- Trainer/innen mit Gruppencoachings oder Memberships
- Content-Creator, die mehr Tiefe & Bindung zu ihrer Community aufbauen wollen
Skool eignet sich nicht für dich, wenn du ein komplexes Funnel-System brauchst oder ein gebrandetes Portal unter eigener Domain.
Skool ist sehr stark am Wachsen und wird meiner Meinung nach eine (wenn nicht sogar DIE) führende Rolle im Bereich der Community-Anbieter spielen. Die Vereinigung von Community und Online-Kursen auf einer Plattform mit einer Gamification-Integration ist einmalig.
Der einfache Aufbau und die Schlichtheit der Plattform machen es Creatorn leicht, eine funktionierende Community aufzubauen.
Jetzt Skool 14 Tage kostenlos testen.
5 Gedanken zu „Skool Community Plattform 2025: Die beste Alternative zu Facebook-Gruppen“