So gewinnst du die Aufmerksamkeit von Top-Bloggern in deiner Nische

Blog Marketing

Jeder der in seiner Nische mit einem Blog angefangen hat weiß, wie schwer es ist, Traffic und Aufmerksamkeit zu bekommen.

Meist dauert es Monate und sogar Jahre, bis du dir deine eigene Community an Gleichgesinnten aufgebaut hast, die regelmäßig deinen Blog lesen und kommentieren.

Aber das muss nicht so sein!

Bekanntlich bringen dir Gastauftritte bei bekannten und hoch frequentierten Blogs jede Menge Traffic. Das mag sein, allerdings nur dann, wenn dein Content auch der absolute Burner ist!

Der Content mag vielleicht das geringste Problem sein, denn wer sich richtig reinhängt und einzigartigen Content liefert, der wird die Aufmerksamkeit bekommen und somit auch den Traffic.

Allerdings klingt das alles leichter als es in Wirklichkeit ist.

Erst geben, dann nehmen

Wenn du einem sehr bekannten Blogger, Internet Marketer oder Top Model 😉 eine E-Mail schicken willst die du nicht kennst, dann solltest du dir folgende Frage stellen:

Was kann ICH tun, um dieser Person zu helfen?

Das ist schon alles!

Ich weiß. Das klingt banal, ist aber so. 🙂

Auch wenn dir jemand sagt, dass du den Blogger einfach anschreiben sollst und ihn um einen Gefallen bittest – lass es!

Wenn du die Person nicht persönlich kennst, dann sollte es in der ersten E-Mail darum gehen, wie DU demjenigen helfen kannst.

Denke daran: Erst geben, dann nehmen.

Anschließend solltest du in deiner E-Mail dann auch tatsächlich zeigen, wie du ihm helfen kannst.

In der Tat gibt es aber noch ein paar andere wichtige Punkte zu beachten, um die Aufmerksamkeit des Empfängers zu erhöhen. Schließlich willst du so schnell wie möglich eine Rückmeldung von ihm bekommen.

Aus diesem Grund zeige ich dir einer meiner erfolgreichen E-Mails, mit denen ich erfolgreich gewesen bin und innerhalb von zwei Tagen eine Antwort von einem bekannten Blogger bekommen habe.

Im Detail werde ich dir auch erklären, warum es so gut funktioniert hat.

Also, legen wir los…

E-Mail #1: Wie ich es geschafft habe, meinen Blogartikel auf der Seite eines bekannten Bloggers zu veröffentlichen

Um meinen Blogartikel dem Blogger schmackhaft zu machen, bin ich wie folgt vorgegangen:

In meinem besagten Blogartikel ging es um das Thema Design mit dem Titel „Design is King“. Bestimmt hast du schon davon gehört, dass Content „King“ ist.

In meinem Fall wollte ich meinen Artikel einer Designer-Community vorstellen und auf bekannten Design-Blogs veröffentlichen. Daher der Titel.

Um die Aufmerksamkeit des Bloggers zu bekommen, habe ich ihm eine E-Mail geschrieben, die in etwa so ausgesehen hat:

Zufällig stolperte ich über eine wissenschaftliche Arbeit, die bewiesen hat, dass Design „King“ ist. Eine Universität in München hat diese Untersuchung durchgeführt und Forscher haben festgestellt, dass Menschen Webseiten schneller verlassen, die zu 95% nur aus statischen Texten bestehen. Wenn Sie wollen, dann schicke ich Ihnen gerne die Studie zu.

So, jetzt fragst du dich bestimmt, was so großartig an dieser Mail ist.

Ganz einfach:

Ich rede kein Wort über mich!

Im Grunde ist es egal, ob mich die Blogger oder Internet Marketer kennen oder nicht. In diesem Fall habe ich interessante Studien, die ihnen gefallen können. Wenn sie die nicht haben wollen, dann ist das auch völlig ok.

Wenn doch, dann – Boom! Bin ich drin!

Ok, schauen wir uns mal die Sätze in der Mail im Detail genauer an.

„Zufällig stolperte ich über eine wissenschaftliche Arbeit, die bewiesen hat, dass Design „King“ ist.“

Schon der erste Satz erzeugt eine gewisse Glaubwürdigkeit mir gegenüber, weil ich auch beweisen kann, dass Design King ist.

Ich schreibe nicht „Meiner Meinung nach ist Design King“.

Ich schreibe auch nicht „Ich glaube, dass Design King ist.“

Ich schreibe, dass ich eine wissenschaftliche Arbeit habe, die genau das beweist.

Genau das ist der Schlüssel, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und wahrgenommen zu werden. Denn die meistens fragen sich: „Ist diese Person wirklich glaubwürdig?“

Jetzt stellt sich nur die Frage, wie das der Person helfen kann, der ich gemailt habe.

Wir erinnern uns, dass ich an „bekannte“ Designer geschrieben habe. Die haben ein großes Interessen mehr über diese Studie zu erfahren.

„Eine Universität in München hat diese Untersuchung durchgeführt und Forscher haben festgestellt, dass Menschen Webseiten schnell verlassen, die zu 95% nur aus statischen Texten bestehen.“

In diesem Fall „borge“ ich mir sozusagen die Glaubwürdigkeit der Forscher, um diese Aussage zu unterstreichen.

„Wenn Sie wollen, dann schicke ich Ihnen gerne die wissenschaftliche Arbeit zu.“

Zu guter Letzt: der wichtigste Teil in der E-Mail.

Hier frage ich direkt nach, ob er die wissenschaftliche Arbeit haben will oder nicht.

An diesem Punkt hat er meine Glaubwürdigkeit gesehen und ein paar Daten bereits erhalten.

Allerdings werde ich ihm die Studie nicht gleich zuschicken.

Warum?

Aus einem ganz einfache Grund: Weil ich will, dass er danach fragt.

E-Mail #2: Schicke ihm die Studie zu und erwähne deine Gegenleistung

Als ich eine Antwort bekommen habe, dass er die Studie gerne hätte, sind wir ins Gespräch gekommen.

Ich habe ihm über meinen Blogartikel erzählt und meinen Absichten. An dieser Stelle sollte auf jeden Fall offen und ehrlich gesprochen werden.

Der Blogger war einverstanden, dass ich als Gastautor meinen Beitrag bei ihm veröffentliche und er hat die Studie bekommen.

Ich teile also etwas, wo ich denke, dass es für beide eine Win-Win-Situation ist. Er bekommt die Studie und ich meinen Platz für einen Artikel auf seinem Blog. 🙂

Dieser Vorgang funktioniert nicht bei allen. Sollte es auf die erste Mail keine Reaktion geben, dann versuche ich es 3-4 Tage später ein zweites und gleichzeitig letztes Mal. Hin und wieder soll es vorkommen, dass E-Mails im Spam-Ordner landen. 😉

Probiere es selber aus und informiere mich, ob es bei dir auch geklappt hat. Bitte denke daran, dass du deine E-Mail entsprechend anpassen musst und nicht 1:1 übernehmen kannst.

Viel Erfolg!

-Marc

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