Self-Publishing bei Amazon: 10 Gründe, warum du ein Buch schreiben solltest

Self-Publishing Gründe

Ich behaupte mal, dass es noch nie so einfach und günstig war ein Buch in Eigenregie als Self-Publishing zu veröffentlichen wie es heute möglich ist.

Wer da anderer Meinung ist, der kann mich gerne eines besseren belehren. 🙂

Self-Publishing bei Amazon

Mit dem KDP-Programm (Kindle Direct Publishing) von Amazon bekommst Du alles was du benötigst, um dein eigenes Buch auf dem größten Online-Marktplatz zu verkaufen.

  • Eine kostenlose und weltweit bekannte Plattform,
  • ein kostenloses Autorenprofil,
  • viele Besucher und 
  • sehr hohe Tantiemen (bis zu 70% des Verkaufspreises!).

Gerade Neulingen und Skeptikern empfehle ich diese Form des passiven Einkommens mal auszuprobieren.

In diesem Blogartikel kannst du sehen, wie viel ich mit meinen ersten Kindle E-Books, dank dem Self-Publishing, verdient habe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du das auch kannst, wenn du den Willen und die Ausdauer dazu hast.

Nun aber zu den zehn Gründen, warum jeder mit dem Self-Publishing anfangen sollte.

1. Passives Einkommen aufbauen für die nächsten Jahrzehnte

Ohne Website, ohne technisches Know-How und ohne Suchmaschinenoptimierung kann sich jeder im Internet mit Kindle E-Books ein passives Einkommen aufbauen.

Passiv deshalb, weil du das Buch einmal schreibst und in 5, 10 oder 30 Jahren noch immer Geld damit verdienst.

Allerdings darfst du nicht erwarten, dass du mit einem einzigen Buch gleich einen Bestseller landen wirst und viel Geld verdienst.

Mein Tipp:  Je mehr Bücher du veröffentlichst, desto höher werden die Einnahmen sein.

2. Potenzielle Käufer sind bereits tausendfach da

Amazon ist weltweit bekannt und hat über 3 Mio. Kreditkartendaten von Käufern. Täglich kaufen mehrere Millionen Menschen bei Amazon und stöbern in den unterschiedlichsten Kategorien.

So auch im Amazon Kindle Store.

Das Unternehmen genießt in unserer Gesellschaft ein hohes Vertrauen. Egal, ob Groß oder Klein. Viele kennen und kaufen bei Amazon.

3. Amazon unterstützt dich bei der Vermarktung deines Buches

Das Marketing von Amazon sucht seines gleichen im E-Commerce. Kein anderer Online-Shop hat das so perfektioniert wie Amazon.

Ein Beispiel.

Bestimmt hast du den Abschnitt „Käufer, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch…“ bei Amazon gesehen.

Mit dieser Strategie gelingt es Amazon seinen Käufer noch mehr relevante Bücher zu verkaufen. Da die Preise für Kindle E-Books in der Regel relativ gering sind, schlagen hier häufig Impulskäufer ordentlich zu.

4. Du zahlst nichts für das veröffentlichen deiner Bücher

Wenn du dein Buch bei Amazon veröffentlichen willst, dann musst du dich kostenlos beim Amazon KDP-Programm anmelden.

Sobald du dein Buch dort hochgeladen hast, bist du Autor und Verleger in einer Person. 😀

Die Anmeldung ist deshalb kostenlos, weil Amazon an jedem Verkauf deines Buches mit verdient. Allerdings bekommst du deutlich mehr Tantiemen pro verkauftem Buch von Amazon, als irgendwelche Autoren von ihren Verlagen.

5. Du erhälst bis zu 70% des Verkaufspreises

Amazon hat zwei verschiedene Tantiemen-Modelle.

  1. Entweder du bekommst 35% des Verkaufspreises oder
  2. du bekommst 70% des Verkaufspreises.

Wie viel du bekommst hängt davon ab, zu welchem Preis du dein Buch im Kindle Store anbietest.

Bei Büchern mit einem Preis von 0,99 Euro bis 2,98 Euro erhälst du 35 % und bei einem Verkaufspreis von 2,99 Euro bis 9,99 Euro stolze 70%!

Somit hast du null Kosten für die Veröffentlichung deines Buches.

6. Du legst den Buchpreis selber fest

So sieht’s aus!

Dadurch kannst du auch selber bestimmen, ob dein Buch 35% oder 70% an Tantiemen bekommen soll.

Bevor bei dir jetzt die 70% Tantiemen als einzig sinnvolle Lösung erscheint, solltest du auch immer einen Blick auf die Konkurrenz werfen.

  • Wer verkauft ein ähnliches Buch wie ich und zu welchem Preis?
  • Wie viele Seiten haben diese Bücher?
  • Welchen Verkaufsrang haben die Bücher?
  • Welchen Verkaufspreis hat der Top-Seller in meiner Kategorie und wo liegt der Preis?

Das sind nur ein paar Fragen die du dir beantworten solltest, wenn du dein Buchpreis festlegst.

Mein Tipp: Du kannst dein Kindle E-Book nach der ersten Veröffentlichung für 0,99 Euro anbieten, um viele Käufer anzulocken. Wenn du viele Bücher pro Tag verkaufst, dann kannst du auch in kleinen Schritten den Preis erhöhen. Zu große Sprünge sollten aber nicht drin sein.

Analysiere die unterschiedlichen Preise und lege dich dann auf einen Preis in den 70%-Tantiemen fest, wo du die meisten Bücher verkaufst.

7. Verkaufe dein Buch in verschiedenen Amazon Kindle Stores

Sobald du dein erstes Kindle E-Book geschrieben hast, wirst du vor der Veröffentlichung gefragt, in welchen Kindle Stores dein Buch verkauft werden soll.

Du hast also die Möglichkeit dein Buch neben amazon.de auch bei amazon.com, amazon.fr, amazon.it etc. anzubieten.

Das bietet sich an, denn viele Deutsche leben im Ausland und wollen über ihren amazon.com Account dein deutsches Buch erwerben.

Diese Möglichkeit bietet Amazon allen Autoren an und sollte meiner Meinung nach auch genutzt werden. Jeder Verkauf bedeutet Geld.

Selbstverständlich ist dieses Feature kostenlos.

8. Du kannst unter mehreren Pseudonymen schreiben

Ja, du hast richtig gelesen. Und das ist auch gar nicht so unüblich bei Autoren.

Nehmen wir mal Stephen King, mehrfacher Bestseller Autor weltweit. Auch er hat unter anderen Namen (Pseudonymen) Bücher veröffentlicht.

Wenn du also nicht mit deinem realen Namen dein Buch veröffentlichen willst, dann musst du das auch nicht. Du kannst dir irgendwelche fiktiven Namen ausdenken und benutzen.

9. Die Bestseller-Liste verrät dir, was die Leute kaufen wollen

In der Kindle Bestseller Liste von Amazon sind alle Bücher, die sich momentan am meisten verkaufen lassen.

„Momentan“ meine ich deshalb, weil jede Stunde das Ranking aktualisiert wird und theoretisch stündlich ein neues Buch auf Rang #1 stehen kann.

Des Weiteren kann dir die Bestseller-Liste als Inspirationsquelle dienen, wenn du nicht weißt, worüber du schreiben sollst.

Wenn du also ein Buch veröffentlichen willst, dass die Leute auch kaufen, dann solltest du dir die Top 100 Bestseller ganz genau anschauen.

10. Bau dir dein eigenes Business auf

Ich kenne Leute, die haben ihren Hauptjob aufgegeben, weil sie mit dem Verkauf von Kindle E-Books deutlich mehr verdienen und so ihr eigenes (Klein-)Unternehmen aufgebaut haben.

Dabei schreiben diese Unternehmer nicht mehr alle Bücher selber, sondern geben diese Aufgaben an Ghostwriter ab.

Hier geht es hauptsächlich darum viele Bücher zu produzieren und zu veröffentlichen. Häufig lässt die Qualität solcher Bücher zu wünschen übrig. Wer aber Spaß am Schreiben hat (so wie ich :)) und wirkliche gute Inhalte produziert, der wird erfolgreich sein und sich ebenfalls ein eigenes Business aufbauen können… mit eigenen Büchern. 😉

So, ich hoffe, dass ich dein Interesse für das Self-Publishing ein wenig wecken konnte. Wäre das was für dich? Gibst du dem Self-Publishing eine Chance? Lass es mich wissen und schreib mir unten ein Kommentar. 🙂

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8 Kommentare, sei der nächste!

    1. Moin Daniela,

      das ist eine super Möglichkeit nebenbei ein paar Euro zu verdienen, sofern man gute Bücher schreibt. Weitere Tipps zum Self-Publishing findest Du hier auf meinem Blog. Bei Fragen einfach fragen. 😉

      Viele Grüße
      Marc

  1. Hallo Marc,

    danke, damit hast du alle Vorteile des Self Publishing sehr prägnant zusammengefasst.

    Aber ich vermisse mal wieder ein Update zu deinen KDP-Projekten und EInnahmen 😉

    Grüße
    Markus

  2. Danke für diesen Beitrag, ich hätte viele Ideen für Bücher, aber ich habe etwas Angst davor so viel Arbeit in ein Produkt zu stecken.
    Was wenn Niemand das Buch kauft, denn man hat ja kaum eine Marketingstrategie.

    1. Hey Karsten, ich bin mir sicher, dass wenn Dein Buch wirklich gut ist, Du auch Abnehmer finden wirst. Wenn es bei Amazon im Kindle Store nicht so gut läuft, dann verkaufe es über eine andere Plattform oder über eine Website, die Du dann mit Hilfe von Facebook-Werbung bewirbst. Also, keine Angst haben und einfach mal ausprobieren. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg. 😉

      1. Danke für die schnelle Antwort, aber wer ist den bereit Geld für ein Buch zu bezahlen, dass keiner kennt?
        Keine Bewertungen etc?
        Kannst du dazu Statistiken veröffentlichen, wie es bei dir läuft?

        1. Es kommt natürlich auch darauf an, in welchem Genre Du schreibst (Ratgeber? Roman? Sci-Fi?), wer Deine idealen Käufer sind und wo sie sich online tummeln. Ratgeber kannst besser über eine landingpage verkaufen als beispielsweise Romane. Und gerade wenn niemand Dein Buch kennt, dann kannst Du es z.B. mit Facebook Anzeigen bekannter machen.

          Meine Verkäufe laufen nicht mehr so gut wie noch vor 2-3 Jahren. Ich schreibe und veröffentliche nach wie vor, muss mich aber mehr mit der Optimierung von Keywords etc. auf der Amazon-Buchseite befassen. dazu wird es bald auch ein E-Book geben. 😉

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