Rückblick 2017 – So ist das letzte Jahr für mich gelaufen (und so geht es weiter)

Internet Nischen Blog Rückblick 2017

Auch wenn das Jahr bereits einige Wochen alt ist und ich aufgrund eines Handgelenkbruchs für mehrere Wochen nicht schreiben konnte, will ich in diesem Blogartikel einen Rückblick geben, was ich 2017 gemacht habe.

Nach wie vor schreibe ich Kindle E-Books, verkaufe T-Shirts und mache Affilite Marketing.

Letzteres war auch ein Schwerpunkt von mir 2017.

Dazu gleich mehr.

Es sind aber auch neue Themen hinzugekommen wie E-Commerce und Messenger Bots (Chatbots), die mein Interesse geweckt haben und über die ich teilweise auch schon geschrieben haben.

Ansonsten habe ich mich ständig weitergebildet (fachlich und persönlich) und neue Strategien mit Facebook Werbung getestet.

Was habe ich gemacht?

Ich werde dir jetzt eine grobe Zusammenfassung dessen geben, wo meine Schwerpunkte 2017 lagen und was ich sonst noch so gemacht habe.

Affiliate Marketing

Anfang des Jahres 2017 habe ich meinen Fokus auf Affiliate Marketing gelegt.

Affiliate Marketing habe ich sehr passiv und zurückhaltend gemacht.

Bisher habe ich nur 2-3 Online-Kurse und Tools beworben, die ich persönlich gekauft habe und die mich und mein Business nach vorne gebracht haben.

Eine Übersicht der Tools und Software, die ich nutze und empfehle, findest du in meiner Toolbox.

2017 war mein bestes Jahr als Affiliate.

Das war auch nicht schwer zu erreichen, weil ich es bis dato auch nie wirklich gemacht habe. 😉

Ich habe im letzten Jahr über 12.000 Euro Umsatz mit Affiliate Marketing gemacht.

Darauf bin ich mächtig stolz, weil es mich sehr wenig Zeit und Geld gekostet hat.

Affiliate Marketing Umsatz 2017

Hier ein Screenshot aus meinem Digistore24-Konto von heute Morgen.

Zusammen mit den Provisionen aus anderen Plattformen und Funnels, komme ich auf über 12k Euro Umsatz.

Das sind ca. 1.000 Euro pro Monat.

Allerdings habe ich nicht konstant jeden Monat 1.000 Euro über Affiliate Marketing erhalten.

Die Provisionen schwankten von Monat zu Monat.

Erreicht habe ich die Einnahmen mit Hilfe von Facebook Werbung.

Dabei habe ich keine Affiliate Produkte direkt über Facebook beworben, sondern über meine Blogartikel.

Geschafft habe ich das mit dieser simplen 3-Schritte-Strategie:

  1. Content: Blogartikel über persönliche Erfahrungen geschrieben und veröffentlicht
  2. Traffic: Facebook Anzeige erstellt und passende Zielgruppe auf Blogartikel geleitet
  3. Mehrwert: Kein Hard-Selling, sondern persönliche Erfahrungen geschildert (wie hat mich der Kurs/das Produkt weitergebracht?) und ein Video vom Kurs/Produkt aufgenommen und bei Youtube hochgeladen.

Die Blog-Besucher sind nicht nur über Facebook zu mir gekommen, sondern auch über Google (über die ganz normale Google-Suche).

Mit Hilfe der Youtube-Videos konnte ich ebenfalls neue Besucher gewinnen.

Wer jetzt denkt, dass ich ein Vermögen für Werbung ausgegeben habe, der irrt sich gewaltig.

Meine Facebook Anzeige habe ich anfangs mit einem Euro beworben (Testphase) und für drei Tage laufen lassen.

Anschließend habe ich auf drei Euro und dann auf fünf Euro pro Tag erhöht.

Pro Monat habe ich also weniger als 100 Euro für Werbung ausgegeben und ca. 1.000 Euro Umsatz gemacht.

Das ist doch mal ein toller ROI! 😀

Neben mehr Besuchern, Einnahmen und neuen Likes für meine Facebook-Seite, habe ich auch viele neuen Anmeldungen für meine E-Mail Liste erhalten.

Das ist der Vorteil, wenn du deinen kalten Traffic nicht direkt auf ein Produkt, sondern auf deinen Blog leitest.

E-Commerce

Das Thema E-Commerce mit Shopify habe ich erstmals im Sommer 2015 verfolgt, aber nicht selber angefangen einen eigenen Online Shop zu erstellen.

Im E-Commerce habe ich bereits 2010 meine ersten Gehversuche gehabt.

Damals habe ich Fitnessgeräte per Drop-Shipping (vom Hersteller und Großhändler) über einen eigenen Online-Shop vertrieben.

Da mir das Thema drei Wochen nach Livegang des Shops zu komplex wurde und ich keine Luste hatte mich in die rechtlichen Dinge wie AGB, Retouren, Kundensupport etc. einzuarbeiten, habe ich es auch schnell wieder sein lassen.

Heute hat sich vieles im Drop Shipping und der Shop-Software verändert.

Mit Shopify (für mich die beste Online-Shop Software, weil sehr einfach zu bedienen) hatte ich an einem Tag meinen ersten Online-Shop fertig.

Mit fertig meine ich so richtig fertig!

So, dass ich sofort in der Lage war verkaufen zu können.

Das war Ende Oktober.

So habe ich das erste Produkte aus meinem Shop – wie soll es auch anders sein – über Facebook beworben.

Meine Bilanz: Über 1.500 Euro Umsatz in drei Monaten und Werbeausgaben von 1.000 Euro.

Nun, viel kam dabei nicht rum.

Immerhin habe ich kein Minus gemacht.

Anmerkung: In der Vorweihnachtszeit sind die Kosten für Facebook-Werbung auch immens hoch, da viele Werbetreibenden zu dieser Jahreszeit (vorallem Online-Shop Betreiber) ihr Jahresgeschäft machen und alle anderen Shopbetreiber auch. Einige aus einer Mastermind haben bereits eine Woche vor Weihnachten aufgehört Facebook Werbung zu schalten, weil die Kosten zu hoch sind. 

Im nachhinein war es nicht die beste Jahreszeit, um ein neues Geschäftsmodell zu testen.

Aber ich war sehr zuversichtlich und habe mir den Zeitraum bewusst ausgewählt, damit ich ebenfalls vom Weihnachtsgeschäft profitieren kann. 🙂

Auch wenn es nicht der Beste Start für einen zweiten Anlauf war, muss ich gestehen, dass mich Drop Shipping als Geschäftsmodelle definitiv wieder gepackt hat.

Vorallem deshalb, weil ich als One-Man-Show starten kann und sehr niederige Kosten habe.

In 2018 wird auf jeden Fall weitergemacht… Und ich werde auch mehr darüber schreiben, wenn es dich interessiert.

Messenger Bot (Chatbots)

Messenger Bots sind meiner Meinung nach gerade richtig heißer Scheiß! 😀

Warum?

Weil du mit dem Messenger Bot über Facebook eine direktere und interagierendere Kommunikation mit deinem Zielpublikum führen kannst, als beispielweise mit dem Versand von E-Mails.

Und das wunderbare daran: Du benötigst keine Programmierkenntnisse o.ä., um einen Messenger Bot zu erstellen.

Für die Erstellung meiner Messenger Bots nutze ich die Plattform Manychat.

Manychat ist weit verbreitet (neben Chatfuel) und wird von vielen Online Marketing Experten genutzt.

Jeder kann es nutzen und damit rumspielen (es gibt auch eine kostenlose Variante von Manychat), wenn er ein facebook-Profil hat und eine Facebook-Seite.

Wenn du meine Bots mal in Aktion sehen willst, dann einfach hier klicken.

Einige Online Marketing Experten sprechen davon, dass Messenger Bots das herkömmliche E-Mail Marketing ersetzen werden.

Soweit würde ich jetzt nicht gehen.

Aber jeder Unternehmer und Online-Experte sollte sich dem Thema Messenger Bots offen zeigen und bereit sein mehr darüber zu erfahren.

Nun, wenn du dir die Öffnungsraten (Open Rate) und Klickraten (CTR) von gesendeten Nachrichten anschaust, dann sollte dir (und jedem Marketer und Unternehmer) klar werden, was für ein Potenzial in Messenger Bots steckt.

manychat internet nischen blog

Diese Zahlen erreichst du nicht mit E-Mails!

Chatbots können vielfältig eingestezt werden und es gibt bereits einige Marketer, die sehr erfolgreich Chatbots für Restaurants, Reisebüros, Hotels, Blogger etc. erstellen.

Ich selber teste auch viel herum mit Chatbots. Deshalb wird es in diesem Jahr auch noch einiges an Content geben.

Was habe ich erreicht?

Also, im Affiliate Marketing habe ich meine Umsätze steigern können. Das will ich auch 2018 erreichen, indem ich neue Kurse und Produkte teste, die richtig gut sind.

Im E-Commerce habe ich meine ersten Schritte in die richtige Richtung gemacht. Um jetzt viel Umsatz zu machen, muss ich ein Produkt finden, dass mir die Menschen aus den Händen reißen.

Deshalb werde ich dieses Jahr viele Produkte testen, bis ich einen Winner gefunden habe.

Mit Messenger Bots habe ich neue Möglichkeiten entdeckt, die das Online Marketing auf ein neues Level heben wird. Das dürfte vorallem für den Kunden-Support und in der Service- und Dienstleistungsbranche sehr interessant werden.

2018 wird definitiv ein spannendes Jahr für Messenger Bots werden.

Was waren meine größten Herausforderungen und Learnings?

Meine größte Herausforderung war (und ist nach wie vor) fokussiert zu bleiben.

Als Learnings kommen noch dazu, dass Disziplin und Ausdauer sehr wichtig sind, um Ziele zu erreichen.

focus discipline endurance

Mit Zielen meine ich nicht nur große Projekte, sondern auch die scheinbar kleinen Dinge zu bewältigen, wie zum Beispiel

  • jeden Morgen den Tag zu planen,
  • die 3 wichtigsten To-Do’s definieren oder
  • ein Erfolgsjournal zu führen.

Als Familienvater, Ehemann und Arbeitnehmer in einem 9-to-5 Job, gelingt mir das bisher ganz gut. 🙂

Nicht genug Zeit zu haben, ist meiner Meinung nach nur eine Frage der Prioritäten. Auch ich musste das in der Vergangenheit schmerzlich feststellen.

Deshalb wird mein Fokus auch 2018 (und darüber hinaus) meine größte Herausforderung bleiben.

Was werde ich in 2018 machen?

Im neuen Jahr wird vorerst nicht viel neues dazukommen.

Ich will endlich mein Wissen an andere weitergeben, dass ich mir in den letzten acht Jahren angeeignet habe.

Andere sollen von meinen Erfahrungen profitieren, damit sie ebenfalls einen Schritt weiter kommen.

Eine interessante Möglichkeit mein Wissen aus dem Online Marketing weiter zu geben, sehe ich in 1-to-1 Coachings.

Das werde ich sicherlich 2018 in Betracht ziehen, ebenso wie einen Online Kurs zum Thema Facebook Marketing für KMU zu erstellen.

Mal sehen.

Ich will mir jetzt nicht zu viel aufbrummen… 😉

Was ist mein Ratschlag für dich?

Ich habe enorm viel dazugelernt, um mein praktisches Wissen im Bereich Facebook Werbung auszubauen.

Wer sich heute mit Facebook Werbung auskennt – damit meine ich nicht, dass du ein Experte sein musst, – der wird langfristig viel Geld im Internet verdienen können.

Für dich selbst (E-Commerce, Affiliate Marketing etc.) und/oder in dem du Facebook Marketing für andere (KMU) übernimmst und dafür Geld verlangst.

Deshalb solltest du dir Facebook Marketing mal genauer anschauen, weil es dir viele Möglichkeiten bieten wird damit Geld (und vielleicht sogar deinen Unterhalt) zu verdienen.

Wie immer freue mich über Fragen und Anregungen, die du mir gerne im Kommentarfeld hinterlassen kannst. Wenn dir der Blogbeitrag gefallen hat, dann teile ihn doch in deinem Netzwerk. 

Sharing is caring! 😉

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