[Kindle E-Book Case Study, Teil 2]: Tipps für die Erstellung einer sauberen Gliederung

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Willkommen zurück zum zweiten Teil meiner Kindle E-Book Case Study, in der ich dir zeige, wie ich wie ich meine Kategorien finde, in der sich Bücher verkaufen lassen.

Kindle E-Book Kategorien finden

Wenn den ersten Teil „So finde ich lukrative Kategorien im Amazon Kindle-Store“ noch nicht gelesen hast, dann solltest du das unbedingt nachholen, bevor du mit diesem Teil beginnst.

Nachdem ich meine Kategorie gefunden habe, in der ich mein Kindle E-Book schreiben will, geht es jetzt an den wichtigsten und zeit-intensivsten Teil: Die Gliederung, den Titel und das Buchcover.

1. Die Konkurrenz beobachten

Im groben weiß ich jetzt, worüber ich schreiben will. Da es bereits unzählige andere Bücher zu meinem Thema gibt, werde ich nicht noch so ein Buch veröffentlichen. Für mich gilt in diesem Fall noch tiefer in mein Thema einzusteigen.

Viele machen den Fehler, dass sie das Thema in die Breite ziehen anstatt in die Tiefe zu gehen.

Ich möchte dir anhand eines Beispiels zeigen, was ich damit meine.

Angenommen ich schreibe ein Buch zum Thema Hundetraining. Dazu gibt es sehr viele gute Bücher. Schon das Thema an für sich ist so allgemein, das mir nichts anderes übrig bleibt als tiefer in das Thema Hundetraining einzusteigen.

Wenn ich also von „Tiefe“ spreche, dann meine ich folgendes:

  • Hundetraining
  • Hundetraining für Welpen
  • Hundetraining für Schäferhunde
  • Hundetraining für gestörte Schäferhunde
  • Hundetraining für gestörte Schäferhunde aus Tierheimen

Ich bleibe also beim Thema Hundetraining und fokussiere mich dabei auf einen kleinen, speziellen Bereich des Hundetrainings.

Wenn ich davon schreibe, dass die meisten ihr Thema in die  „Breite“ ziehen, dann meine ich folgendes:

  • Hundetraining
  • Katzentraining
  • Kleintiertraining

Die Nachfrage für Katzen- bzw. Kleintiertraining ist möglicherweise nicht so gefragt wie Hundetraining. Durch die Tiefe bleibe ich in einem Bereich der stark nachgefragt ist und hebe mich von anderen ab, indem ich mich auf einen bestimmten Bereich fokussiere.

Mit dieser Methode ist es immer möglich in einem stark umkämpften Markt trotz großer Konkurrenz Fuß zu fassen.

2. Kapitel und Unterkapitel finden

In der Buchvorschau kann ich mir die Kapitel und Unterkapitel von der Konkurrenz genau anschauen. Dabei mache ich mir Notizen zu den Kapiteln, die immer wieder vorkommen. Diese scheinen wichtig zu sein und bilden die Grundlagen meines Buches.

Rezensionen von anderen Büchern zu meinem Thema

Als nächstes schaue ich mir die Rezensionen ab drei Sternen und schlechter an.

Kindle E-Book RezensionenDas ist eine super Möglichkeit um Feedback von Käufern zu bekommen, die ein Buch zu meinem Thema bereits gekauft haben. Gerade die durchschnittlichen bis schlechten Rezensionen geben mir Infos, was in diesem Buch gefehlt hat oder nicht so gut gelaufen ist.

Diese Fehler will ich auf gar keinen Fall in meinen Büchern machen. Käuferfeedback ist die beste Möglichkeit, um sein Buch so gut wie möglich zu schreiben und gestalten.

Für meine kapitel bedeutet es, dass ich mich je nach fehlenden Fakten aus anderen Büchern einem ganzen Kapitel widmen werde, um die angesprochenen Punkte aus der Rezension zu bearbeiten.  Bereits mit diesem zusätzlichen kapitel hebe ich mich von vielen anderen ab, die in der selben kategorie zum selben Thema geschrieben haben.

Die Top 5 Blogs zu meinem Thema lesen

Im nächsten Schritt schaue ich mir die Top 5 Blogs aus meiner Kategorie an. Dabei werfe ich einen Blick auf die letzten zehn Blogbeiträge, um mir einen besseren Überblick über die aktuelle Entwicklung und Neuigkeiten zu verschaffen.

Blogs sind sehr gute Informationsquellen, wenn es um die Aktualität von bestimmten Themen geht.

Wichtige und nützliche Themen greife ich auf und schreibe ein eigenes Kapitel oder Unterkapitel dazu.

Um die Kapitel und Unterkapitel besser strukturieren und schreiben zu können, schreibe ich jedes Kapitel als Frage auf eine Karteikarte. Auf der Rückseite der Karteikarte schreibe ich 3-4 Stichpunkte, die ich zum jeweiligen Kapitel schreiben will.

Pro Buch versuche ich 8-10 Kapitel mit jeweils 3-4 Unterkapitel zu schreiben. Anhand der Karteikarten kann ich meine Gliederung beliebig hin und her schieben, bis sie eine logische und nachvollziehbare Reihenfolge einnimmt.

Sobald die Gliederung steht, beginne ich die einzelnen Kapitel mit Inhalten auszufüllen.

3. Den richtigen Buchtitel finden

Der Buchtitel gehört zu den drei wichtigsten Merkmalen, damit sich mein Buch auch verkaufen lässt. Welche Merkmale neben dem Titel noch wichtig sind, habe ich im Blogbeitrag „Die 5 wichtigsten Punkte für mehr Kindle E-Book Verkäufe“ geschrieben.

Zu diesem Punkte möchte ich nicht mehr allzu viel schreiben, weil cih das Thema bereits ausführlich behandelt habe.

  1. Als erstes schaue ich mir die Titel von anderen Büchern an, um mich ein wenig inspirieren zu lassen.
  2. Dann sehe ich mir die Titel der Bücher an, die am meisten verkaufen. Die Verkäufe müssen was mit dem Titel zu tun haben, weil dieser dem Käufer etwas suggeriert, wonach er sucht.
  3. Anschließend schreibe ich mir 3-4 Titel auf.
  4. Jeden Titel schreibe ich so um, dass er vom Sinn gleich bleibt und lasse dann den besten Titel von Freunden und Bekannten wählen.
  5. Fertig!

Jetzt bin ich schon fast fertig und habe die meisten To-Do’s erledigt.

4. Das Buchcover erstellen (lassen)

Es gibt einige Möglichkeiten sein Buchcover zu erstellen oder erstellen zu lassen.

  • selber machen
  • Bilder kaufen
  • machen lassen (Empfehlenswert!)

Ich bin jemand, der das Coverbild erstellen lässt. Auch wenn ich mich mit den basics von Photoshop oder GIMP auskenne, überlasse ich die Arbeit doch lieber jemandem, der sich damit auskennt. Das kann aber auch seine Tücken haben.

In den meisten Fällen habe ich eine bestimmte Idee, wie das Cover aussehen soll. Das muss ich dem Grafik-Designer irgendwie vermitteln. Deshalb nutze ich Vorlagen oder Screenshots und schicke sie ihm zu. Dann kann er sich ein Bild davon machen, wie es in etwa aussehen soll. Ich nutze im Grunde alle Möglichkeiten und Ressourcen, um den Grafiker ein genaues Bild zu vermitteln, wie ich es haben will.

Es gibt eine Webseite im Internet, die sich fiverr.com nennt. Dort bekomme ich Top Buchcover für $5, was umgerechnet 3,80 EUR sind. Bisher wurde ich nie enttäuschst, weshalb ich auch immer bei ein und derselben Designerin geblieben bin.

[Hinweis: Wer Interesse hat den Link von dieser Designerin zu bekommen, der schreibt mir am Besten eine E-Mail.]

Nach etwa 3-4 Tagen bekomme ich dann das Cover per E-Mail zugeschickt.

Was kommt im 3. Teil?

Ok, das war es schon wieder für den 2. Teil meiner Kindle E-Book Case Study. Im 3. Teil geht es um die Formatierung und Produktbeschreibung auf der Amazon Kindle Verkaufsseite.

Ich freue mich über Kommentare und das Teilen meiner Case Study. 

 

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6 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo und vielen Dank für deine ausführlichen Beschreibungen über Kindle. Du schreibst über genau die Dinge die von Interesse sind. Gibt es auch ein Blogpost hier wo du näher auf die Art und Weise wie du deine Kindle-Books promotest eingehst? Oder überlässt du sie nach der Veröffentlichung einfach ihrem Schicksal?

    Kann dein Kindle Designer deutsch? Ich bin zwar noch frisch dabei mein erstes Buch zu schreiben aber wenn ich für das Cover einen guten Designer der nicht allzu viel kostet hätte, wäre das schonmal sehr hilfreich. Vielleicht kannst du mir den Link per email schicken, wäre super.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall noch sehr viel Erfolg mit deinem Kindle-Projekt. Auch wenn du deine €1000 noch nicht erreicht hast, gibt es viele die sehr froh wären so weit zu sein wie du… ich zum Beispiel!! Du bist auf einem sehr guten Weg dahin und mit deinen hilfreichen Posts hier hast du dir das schon vielfach verdient, weiter so.

    Grüße Timo

    1. Hallo Timo,

      vielen Dank für die vielen lobenden Worte. Ich freue mich sehr, wenn Dir mein Blog helfen kann, ebenfalls Kindle E-Books zu schreiben.

      Bisher habe ich noch keinen Blogartikel geschrieben, wie ich meine Bücher vermarkte. Das überlasse ich derzeit noch Amazon, die das ganz gut machen. 🙂

      Das liegt aber auch daran, dass ich mir vor dem schreiben Gedanken über meine Zielgruppe mache (Geschlecht, Alter, Einkommen, Singles, Familie, Kinder etc.) und mir so viele Daten wie möglich aus dem Internet hole.

      Des Weiteren nutze ich den Bereich der Produktbeschreibung sehr intensiv. Das fängt damit an, dass ich meinen potenziellen Käufern wichtige Informationen gebe, was sie im Buch erwartet. Beispiel: Für wen ist das Buch gedacht? Warum Sie dieses Buch Lesen sollten. Was Sie in diesem Buch erwartet.
      Das sind nur ein paar Möglichkeiten die ich nutze, um dem Käufer zu zeigen, was ihn beim Kauf erwartet.

      Das hat den Vorteil, dass niemand die Katze im Sack kaufen muss. Der Käufer weiß, was er bekommt und an wen es adressiert ist. Dadurch ersparst Du Dir viele schlechte Rezensionen, weil Du damit nur die Käufer erreichst, die Du auch erreichen willst. 🙂

      Häufig werden schlechte Rezensionen vergeben, weil der Käufer eine andere Erwartungshaltung hatte, als die, die ihm im Titel suggeriert wird. Das lässt sich nicht komplett vermeiden, aber zumindest minimieren.

      Ich lasse alle meine Kindle Cover bei ein und derselben Designerin machen. Sie spricht kein Deutsch, aber ich werde Dir gerne per Mail den Link zuschicken, über den Du sie auf fiverr.com erreichen kannst.

      Viele Grüße
      Marc

  2. Tolle Vorgehensweise, vor allem der Punkt sich mittelmäßige Rezensionen durchzulesen gefällt mir sehr gut.

    Ich würde mich ebenfalls über eine E-Mail mit einem Link zu deiner Designerin freuen 🙂

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