Infoprodukte verkaufen: 8 lehrreiche Lektionen aus meinem Produkt-Launch mit zwei Infoprodukten

Produkt-Launch

Als ich meine ersten Infoprodukte verkaufen wollte, machte ich wohl jeden Fehler den man machen kann.

Aber das finde ich gar nicht so schlimm. Sie gehören einfach dazu, wenn du dich weiterentwickeln willst.

Deshalb bin ich der Meinung, dass Fehler gemacht werden müssen, ohne dass man sich dafür schämen muss.

Infoprodukte verkaufen und Fehler zulassen

Im heutigen Blogartikel will ich dir von meinen Lektionen erzählen, die ich während meiner ersten beiden Produkt-Launchs gelernt habe.

Lektion #1: Die heilige E-Mail Liste

Es gibt wohl keinen Internet Marketer auf diesem Planeten, der die E-Mail Liste nicht heiliggesprochen hat.

Viele Anfänger befolgen auch diesen Rat, nur ich habe das damals nicht für besonders wichtig gehalten. Schließlich wollte ich was verkaufen und nicht zum E-Mail-Sammler mutieren.

Aus heutiger Sicht war das ein riesen Fehler!

Keine Liste, kein Kundenstamm. mein Käufer hatten also keinen Grund oder Anreiz erneut auf meine Seite zu kommen.

Mit Hilfe einer Liste hätte ich sie über weitere Angebote informieren können.

Heute hätte ich mein Produkt schon weit vor dem Launch im Internet promotet und alle Interessenten auf eine Squeeze-Page geführt, auf der sie sich für weitere Launch-Updates in eine E-Mail Liste eintragen.

Warum ist die Liste aber so wichtig?

Nun, es gibt viele Gründe:

1.) Es sind potenzielle Käufer, die sich in die Liste eintragen, weil sie sich für das Produkt interessieren. Sie sind also bereit, Geld für die Lösung eines Problems auszugeben.

2.) Wer schon mal bei dir gekauft hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft noch mal was von dir kaufen. Mit Hilfe der Liste kannst du deine Käufer direkt über neue Produkte und Launchs informieren.

3.) Angenommen dein Blog oder deine Webseite ist von heute auf morgen nicht mehr erreichbar oder im Web nicht zu finden. Alle Abonnenten deiner Liste suchen dich vergeblich.

Was nun?

Jetzt musst du von neuem anfangen und einen neuen Blog aufziehen. Mit Hilfe der Liste kannst du deine Abonnenten umgehend erreichen und ihnen erzählen was passiert ist. Sie werden deinem Blog weiterhin folgen können und für Traffic sorgen.

Ohne Liste müsstest du wieder bei Null anfangen.

Lektion #2: Den richtigen Preis finden

Den richtigen und angemessenen Preis zu finden, ist keine einfache Sache. Im Gegenteil. Ohne das Testen von verschiedenen Preisen wirst du nicht wirklich einen angemessenen Preis festlegen können.

Ich habe damals mit 10 Euro für ein Infoprodukt von 37 Seiten angefangen und innerhalb von wenigen Tagen die ersten Käufer gehabt. Dann habe ich mir gedacht, dass ich mit dem Preis ein bisschen höher gehen kann und habe 7 Euro aufgeschlagen.

Die Leute kauften noch immer.

So ging das Spielchen weiter und ich erhöhte bis auf 37 Euro! Dann merkte ich, dass die Obergrenze erreicht war. Obwohl ich hier und da mal was für 37 Euro verkauft habe, war es bei weitem nicht so viel wie bei einem Preis von 20 Euro.

Deswegen bin ich dann auch bei 20 Euro geblieben – bis einschließlich heute.

Lektion #3: Die Konkurrenz niemals unterschätzen

Als ich damals angefangen habe, hat mich die Konkurrenz überhaupt nicht interessiert. Ich habe mich nur auf mich konzentriert.

Das war ein Fehler!

Der Fehler hat mich viel Zeit und Nerven gekostet. Mit einer vernünftigen Konkurrenzanalyse wären mir einige graue Haare erspart geblieben.

Jetzt schaue ich mir die Konkurrenz genau an und analysiere sie bis ins Detail.

  • Was bieten sie, das ich nicht biete?
  • Wie sind ihre Preise?
  • Was machen sie gut, was ich noch besser machen kann?
  • Wo buhlen sie um Kunden?
  • Was ist deren USP?
  • und so weiter…

Meine Lektion: die Konkurrenz darf niemals aus den Augen gelassen werden, sowohl vor, während und nach dem Launch.

Lektion #4: Die Botschaft sollte klar und deutlich sein

Es gibt nichts Schlimmeres als ein Produkt zu erstellen, wenn die Botschaft nicht eindeutig zu verstehen ist.

Gut, mir war schon klar was ich verkaufe und an wen ich es verkaufen will. Allerdings war es für meine Zielgruppe nicht so eindeutig zu verstehen wie für mich.

Selbst wenn mich Freunde gefragt haben was ich da verkaufe, habe ich 3-5 Sätze für eine Erklärung gebraucht. Die Botschaft war also nicht eindeutig.

Wenn die Botschaft in einem Satz das wiedergibt was im Produkt steckt, dann ist die Botschaft angekommen.

Apple hat das eindrucksvoll bewiesen, als es das erste iPod vorgestellt hat. Anstatt von Gigabyte, Display-Größen etc. zu sprechen, haben sie einfach folgendes gesagt:

1000 Songs in deiner Tasche.

Und genau so eindeutig und verständlich muss deine Botschaft rüberkommen.

Lektion #5: Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt

Egal, was du machen willst oder wie du es machen willst. Es gibt nicht den perfekten Zeitpunkt!

Tu‘ es einfach. Hier und Jetzt!

Ich hätte mit meinem Produkt-Launch gut und gerne schon 1-2 Monate früher an den Start gehen können. Aber ich war noch nicht mit der Verkaufsseite zufrieden und als das passte, hat mir die Grafik nicht mehr gefallen usw.

Dadurch sind mir einige Kunden verwehrt geblieben.

Also, selbst wenn dein Produkt noch nicht fertig oder abgeschlossen ist, kannst du bereits beginnen deine potenziellen Käufer zu suchen.

Wie ich bereits in Lektion #1 geschrieben habe, kannst du deine Interessenten auf eine Squeeze-Page weiterleiten und E-Mail-Adressen von ihnen sammeln.

Sobald das Produkt für den Launch fertig ist – raus damit!

Lektion #6: Die Macht des Networking

Gerade als Newbie bist du sehr schnell aufgeschmissen, wenn dich noch niemand kennt. Deshalb ist es wichtig, dass du rechtzeitig mit dem Networking (vernetzen mit anderen aus deiner Branche) beginnst.

Folge ihren Blogs, vernetze dich auf Facebook, Twitter, Youtube oder Xing mit ihnen.

Ganz wichtig ist, dass du nicht nach einem Gefallen oder ähnlichem fragst. Das kommt gar nicht gut an. Außerdem ist dir niemand einen Gefallen schuldig.

Stattdessen erzählst du ihnen, was du zu bieten hast, um deine Aufmerksamkeit zu erhöhen. Lass es langsam, aber kontinuierlich angehen, sodass du nicht in Vergessenheit gerätst.

Irgendwann wird dann der Zeitpunkt kommen, an dem es zu einer Zusammenarbeit kommen kann.

Lektion #7: Perfektionismus ist gar nicht gut

Perfektionismus ist in meinen Augen ein Zeit- und Nervenkiller.

Unsere Gesellschaft ist nicht für Perfektionisten gemacht. Früher oder später gehen sie daran kaputt.

Auch ich musste erst lernen mich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren und das Perfektionismus mich nirgendwo hinführt. Fehler werden schnell gemacht, aber auch schnell verziehen.

Niemand nimmt es dir übel, wenn nicht alles 100%ig ist. Perfektionismus ist langweilig und kontraproduktiv.

Lektion #8: Bleib dran

Am Anfang ist die Motivation groß und die Vorstellungskraft von dem was man erreichen will unendlich. Aber leider lässt die Motivation auch schnell wieder nach, wenn es mal nicht weiter geht oder andere Dinge in unserem Leben das Tagesgeschehen bestimmen.

Auch das ist ein Lernprozess, von dem du dich nicht allzu lange beeindrucken lassen sollst.

Lass deinen PC für ein paar Tage aus und warte so lange, bis es dich wieder in den Fingern juckt. Diese Höhen und Tiefen hatte ich öfters (auch heute noch). Aber wenn ich dann sehe, wofür ich das alles mache, dann packt mich wieder die Motivation und gebe Vollgas bis zum nächsten Tief. Denn vor dem Tief ist nach dem Tief.

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Was waren deine wichtigsten Lehren aus deinen Fehlern?

Hat Dir gefallen, was Du gelesen hast?

Wenn ja, dann trage Dich wie 1000 andere mit Deiner E-Mail in meine Liste ein und erhalte exklusive Case Studies, wie ich online Geld verdiene, direkt in Dein Postfach.

Deine E-Mail ist bei mir sicher und wird NIEMALS an Dritte weitergegeben.

8 Kommentare, sei der nächste!

  1. Nur aus Fehlern kann man lernen. Gut, dass es nicht die eigenen Fehler müssen 🙂

    Danke für den Post!

    PS | ist es eigentlich so gewollt, dass man gar nicht sehen kann, von welchem Datum dieser post ist?

    1. Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt. Es fällt mir nach wie vor nicht immer leicht und deshalb arbeite ich täglich daran mir ein bisschen Zeit für solche Dinge zu schaffen.

    1. Gerade im Sommer, wenn es draussen schön ist, fällt es nicht sehr leicht. Im Herbst, Winter und Frühling bin ich deutlich produktiver.

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