Der perfekte Blogartikel: So sieht er aus und so kann er aufgebaut werden

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Viele Blogger haben mindestens einen Blogartikel auf ihrem Blog, in dem sie erklären, wie der perfekte Blogartikel aufgebaut ist.

Ich werde keinen Artikel über den perfekten Blogartikel schreiben, weil es bereits sehr viele gute Anleitungen gibt. Hervorheben will ich dennoch ein Konzept, dass mir ganz besonders gut gefallen hat.

Es ist von Derek Halpern, dem Gründer von SocialTriggers.com.

Er hat den perfekten Blogartikel nicht nur schriftlich in einem Blogartikel veröffentlicht, sondern auch grafisch so dargestellt, dass jeder erkennen kann, wann und wo, welche Aktion als nächstes kommt.

Der perfekte Blogartikel: Das Konzept

In der unten stehenden Grafik hat Derek auf wissenschaftlicher Grundlage den perfekten Blogartikel skizziert.

PerfectBlogPost
Wer der englischen Sprach nicht so mächtig ist und den Text in der Skizze nur halbwegs verstanden hat, der kann sich jetzt jeden einzelnen Punkt nochmal auf deutsch durchlesen.

Der perfekte Blogbeitrag lässt sich grob in neun Bereich teilen:

#1 Die Überschrift

Die Überschrift als unverzichtbarer Aufhänger für jeden Leser

Die Überschrift ist ein ganz wichtiger Punkt, um die Aufmerksamkeit eines Lesers zu wecken. Sie wird am häufigsten gelesen und muss den Leser fesseln, sodass er den gesamten Artikel liest.

#2 Der Eröffnungssatz

Die ersten paar Sätze sind entscheidend

Erfolgreiche Blogger wissen, dass die ersten 3-4 Sätze eines Blogartikels enorm wichtig sind. Werden die gelesen, dann steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der gesamte Blogartikel gelesen wird.

#3 Ein Bild über die halbe Seite

Bild einfügen, dass über die halbe Textbreite geht

Ob jemand einen ganzen Blogartikel lesen wird oder nicht, macht er von den Zeichen pro Zeile abhängig. Je weniger, desto eher wird weitergelesen. Mit einem Half-Width Image wird dieser Effekt ausgelöst.

#4 Die Unterüberschrift 1

Das erste große Versprechen an den Leser

Dieser Untertitel hat nur eine Aufgabe als Ziel: Den Leser zu locken. Wie du das schaffst? In dem du ihm ein Versprechen machst, der dem Leser einen Mehrwert bietet.

#5 Content

Den Leser emotional abholen

An dieser Stelle sollte dein Content den Leser emotional abholen. Ein Leser liest aufmerksam weiter, wenn er emotional berührt ist.

#6 Die Handlungsaufforderung 1 (Call-to-Action)

Zitate werden gerne gelesen und geteilt

An dieser Stelle kannst du wichtige Zitate einfügen. Fordere deinen Leser auf, dass er dieses Zitat mit seinen sozialen Netzwerken teilt. Das beschwert dir eine weitere Möglichkeit noch mehr Traffic auf deine Seite zu generieren.

#7 Die Unterüberschrift 2

Das zweite große Versprechen an deinen Leser

An diesem Punkt erklärst du deinem Leser genau, was er lernen wird. Das kann eine bestimmte Methode, Strategie oder Plan sein. Die Leser haben jetzt dein Vertrauen. Du musst ihnen nur noch sagen, was sie als nächstes tun sollen.

#8 Content

Dem Leser das geben, was du ihm versprochen hast

An dieser Stelle kommt dein Killer-Content zu Ausdruck. Jetzt ist es Zeit deinem Leser alles zu geben, was du ihm versprochen hast und noch mehr! Mehr ist immer besser, als nur das nötigste zu geben. 🙂

Übertreffe die Erwartungen deines Lesers, indem du ihm Top Ratschläge, Praxisbeispiele und Hilfestellungen anbietest. Er wird es dir danken und zukünftig auf deinen Blog zurückkehren.

#9 Die Handlungsaufforderung 2 (Call-to-Action)

Sag deinem Leser, was er als nächstes machen soll

Auch am Ende des Blogartikels sollte immer eine Call-to-Action kommen. Das kann der Hinweis auf ein Produkt sein oder die Anmeldung in deinem E-Mail Verteiler.

Auf meinem Blog habe ich an jedem Ende eines Artikels gleich zwei Call-to-Actions.

1. Sich im Newsletter einzutragen

2. Den Artikel auf sozialen Netzwerken zu teilen

Dazu nutze ich ein simples WordPress Plugin, dass „Optin Skin“ heißt und individuell an das Farbschema und die Schriftart des Blogs angepasst werden kann.

Fazit:

Wer schon länger bloggt und dutzende Blogartikel geschrieben hat, der hat bereits seine eigene (individuelle) Struktur und wird nicht viel daran ändern.

Aber für Neulinge ist diese Struktur für den ersten Blogartikel sicherlich hilfreich. Je öfter du dich an dieses Schema hälst, desto einfacher wird es dir bei deinen zukünftigen Blogartikeln fallen.

Mit der Zeit findest du selber raus, wie der perfekte Blogartikel für dich aussieht.

Wie sieht bei dir die Struktur deines Blogartikels aus?

Hat Dir gefallen, was Du gelesen hast?

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3 Kommentare, sei der nächste!

  1. Für mich als Autor und Leser von Blogartikeln sind Überschriften entscheidend. Oft trifft man in der Blogosphäre leider auf Headlines, die wenig anziehend sind und auch nicht wirklich aussagen, worum es in einem Artikel eigentlich geht. Wie man attraktive Überschriften formuliert, habe ich in einem Blogbeitrag niedergeschrieben:

    http://www.online-solutions-group.de/blog/suchmaschinenoptimierung-seo/unwiderstehlich-wie-sie-online-gute-uberschriften-schreiben/

    1. Hallo Martin,

      vielen Dank für Dein Kommentar und den Link zu Deinem sehr hilfreichen und nützlichen Blogbeitrag.

      Ich habe auch schon Überschriften von Blogartikeln gelesen, die sehr interessant geklungen haben, inhaltlich aber nicht das versprochen haben was die Überschrift suggeriert. 🙂

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